GEGEN WASSERKRAFTWERKE – FÜR EINE FREI FLIESSENDE MUR! 

  • Die Mur ist aufgrund der Vielfalt ihrer Wasserflächen und ihrer Flora und Fauna eines der artenreichsten und besterhaltenen Flussgebiete Sloweniens und ganz Europas.
  • Die geplanten Wasserkraftwerke stellen eine enorme Bedrohung für den gesamten Lebensraum Mur und die nachhaltige Entwicklung der Region dar.
  • Staudämme stehen in Widerspruch zum Erhalt des 700 Kilometer langen, frei fließenden Flussnetzes von Mur, Drau und Donau – dem Amazonas Europas – und gefährden den geplanten 5-Länder-Biosphärenpark. Dieser würde im gesamten Einzugsgebiet der drei Flüsse zu einer nachhaltigen Entwicklung führen. Grundlage hierfür muss der Schutz dieses einzigartigen Flussökosystems in Europa sein. 

UNSERE FORDERUNGEN: 

  1. Die Planung von Wasserkraftwerken an der Mur soll sofort eingestellt und die Mur für immer aus der Energiestrategie Sloweniens ausgeschlossen werden. 
  2. Die Mur soll dauerhaft geschützt und als Teil des 5-Länder-Biosphärenparks Mur-Drau-Donau ein Vorbild für nachhaltigen Tourismus und ökologisch orientiertes Handeln werden.
  3. Der Mur-Revitalisierungsplan soll in Zusammenarbeit mit den Nachbarländern weiterentwickelt und umgesetzt werden, um eine weitere Vertiefung des Flussbettes zu verhindern, den Hochwasserschutz zu verbessern und gefährdete Lebensräume und Arten zu erhalten. 

Unsere Schlussfolgerungen

  • Die geplanten Wasserkraftwerke, das sind das Wasserkraftwerk in Hrastje-Mota und die sieben anderen, stellen eine massive Bedrohung für das Ökosystem Mur dar.
  • Die Errichtung von Staudämmen stünde im Widerspruch zur Erhaltung des einzigartigen 700 km langen, frei fließenden Flussnetzes von Mur, Drau und Donau – dem Amazonas Europas. 
  • Staudämme würden gegen die EU-Umweltvorschriften verstoßen und stünden im Widerspruch zum geplanten grenzüberschreitenden Biosphärenpark Mur-Drau-Donau, der basierend auf dem Schutz dieses europaweit einzigartigen Flussökosystems nachhaltige Entwicklung gewährleisten soll.

Unser Aufruf an die Entscheidungsträger

  • Das Ministerium für Umwelt und Raumordnung der Republik Slowenien soll die Planung von Wasserkraftwerken an der Mur unverzüglich einstellen und sie endgültig aus allen Energiestrategien ausschließen.
  • Der slowenische Teil der Mur soll sofort zum Biosphärengebiet und somit zum Teil des 5-Länder-Biosphärenparks Mur-Drau-Donau erklärt und zum Vorbild für nachhaltigen Tourismus und ökologisch orientierte Entwicklung werden. 
  • In Zusammenarbeit mit den Nachbarländern soll der Plan zur Revitalisierung der Mur weiterentwickelt und umgesetzt werden, um die Vertiefung des Flussbettes zu verhindern, den Hochwasserschutz zu erhöhen und gefährdete Lebensräume und Arten zu erhalten.